Radiologie: Erklärt für Patient:innen

Radiologie für Patient:innen – Röntgen, CT, MRI und Ultraschall

Radiologische Untersuchungen spielen bei der Diagnose, Verlaufskontrolle und Früherkennung zahlreicher Erkrankungen eine wichtige Rolle. Doch worin unterscheiden sich Röntgen, Computertomografie (CT), Magnetresonanztomografie (MRI) und Ultraschall? Wie läuft eine Untersuchung ab, wann wird Kontrastmittel benötigt und welches Verfahren eignet sich für welche medizinische Fragestellung?

Auf dieser Seite finden Patient:innen verständliche und medizinisch fundierte Informationen zu den wichtigsten Verfahren der bildgebenden Diagnostik. Die Beiträge erklären Untersuchungen, Vorbereitung, Möglichkeiten und Grenzen und helfen dabei, radiologische Begriffe, Befunde und medizinische Entscheidungen besser zu verstehen.

Die Informationen dienen der Orientierung und ersetzen nicht die individuelle ärztliche Beratung. Welche Untersuchung im Einzelfall sinnvoll ist, hängt von der jeweiligen medizinischen Fragestellung und der persönlichen Situation ab.

Themen auf dieser Seite

Radiologie – Grundlagen und häufige Fragen

Die Radiologie umfasst verschiedene bildgebende Verfahren, die unterschiedliche Informationen über den menschlichen Körper liefern. Welches Verfahren eingesetzt wird, richtet sich nach der medizinischen Fragestellung und danach, welche Organe oder Gewebe untersucht werden sollen. Die folgenden Beiträge erklären grundlegende Begriffe, vergleichen wichtige Untersuchungsmethoden und beantworten häufige Fragen zu Strahlung, Kontrastmitteln, radiologischen Befunden und Screening.

Röntgen

Röntgenuntersuchung – Radiologie für Patient:innen

Röntgen gehört zu den etablierten und besonders häufig eingesetzten Verfahren der medizinischen Bildgebung. Es eignet sich vor allem zur Darstellung von Knochen und Gelenken sowie für Untersuchungen des Brustkorbs und kann viele Fragestellungen schnell und zuverlässig beantworten. Die folgenden Beiträge erklären Funktionsweise und Ablauf, informieren über die Strahlenbelastung und zeigen, was auf einem Röntgenbild erkennbar ist – und wann andere bildgebende Verfahren zusätzliche Informationen liefern können.

Computertomografie (CT)

Computertomografie (CT) – Radiologie für Patient:innen

Die Computertomografie verwendet Röntgenstrahlung und erstellt detaillierte Schnittbilder des Körpers. Sie ermöglicht innerhalb kurzer Zeit eine genaue Darstellung zahlreicher Organe, Knochen, Blutgefässe und anderer Strukturen und spielt deshalb sowohl in der Notfalldiagnostik als auch bei vielen geplanten Untersuchungen eine wichtige Rolle. Hier erfahren Patient:innen, wie ein CT funktioniert und abläuft, wann Kontrastmittel eingesetzt wird und welche Aspekte bei Strahlenbelastung, Nierenfunktion, Schwangerschaft und Untersuchungen von Kindern zu beachten sind.

Magnetresonanztomografie (MRI)

Magnetresonanztomografie (MRI) – Radiologie für Patient:innen

Die Magnetresonanztomografie – kurz MRI – erzeugt detaillierte Schnittbilder mithilfe eines starken Magnetfelds und von Radiowellen und kommt ohne Röntgenstrahlung aus. Besonders gut lassen sich viele Weichteile, das Gehirn, Gelenke und zahlreiche innere Organe untersuchen. Die folgenden Beiträge erklären Funktionsweise, Ablauf und Vorbereitung und beantworten häufige Fragen zu Untersuchungsdauer, Geräuschen, Metall und Implantaten, Kontrastmitteln, Platzangst und Schwangerschaft.

Ultraschall

Ultraschalluntersuchung – Radiologie für Patient:innen

Ultraschall nutzt Schallwellen zur Darstellung von Organen und Geweben und kommt ohne ionisierende Strahlung aus. Viele Untersuchungen können unmittelbar und in Echtzeit durchgeführt werden; mit Doppler- und Duplexverfahren lässt sich zusätzlich der Blutfluss beurteilen. Hier finden Patient:innen Informationen zu Funktionsweise, Vorbereitung und Einsatzgebieten sowie zu den Möglichkeiten und Grenzen der Ultraschalldiagnostik.

Welche bildgebende Diagnostik bei welchen Beschwerden?

Nicht jedes bildgebende Verfahren eignet sich für jede medizinische Fragestellung. Je nach Beschwerden, untersuchter Körperregion und vermuteter Erkrankung können Ultraschall, Röntgen, CT, MRI oder weitere Verfahren unterschiedliche Informationen liefern. Häufig ergänzen sich mehrere Methoden. Die folgenden Beiträge erklären, welche bildgebenden Untersuchungen bei häufigen Beschwerden und Erkrankungen grundsätzlich in Betracht kommen und welche Stärken und Grenzen die einzelnen Verfahren besitzen.

Gut informiert zur radiologischen Untersuchung

Bildgebende Verfahren haben unterschiedliche Stärken und Grenzen und ergänzen sich häufig. Welche Untersuchung geeignet ist, richtet sich unter anderem nach den Beschwerden, der untersuchten Körperregion, der konkreten medizinischen Fragestellung, möglichen Vorerkrankungen und bereits vorhandenen Untersuchungsergebnissen.

Die Patienteninformationen auf radiologie24 sollen dabei helfen, radiologische Untersuchungen und Begriffe besser zu verstehen und sich auf eine bevorstehende Untersuchung vorzubereiten. Bei individuellen medizinischen Fragen und bei der Entscheidung über die geeignete Untersuchung sind die behandelnden Ärzt:innen die richtigen Ansprechpartner.

Literatur

  • Radiological Society of North America (RSNA) und American College of Radiology (ACR): RadiologyInfo.org – Patienteninformationen zu radiologischen Untersuchungen und Verfahren.
  • American College of Radiology (ACR): Appropriateness Criteria – Empfehlungen zur Auswahl geeigneter bildgebender Verfahren.
  • International Atomic Energy Agency (IAEA): Radiation Protection of Patients – Strahlenschutz bei medizinischen Anwendungen ionisierender Strahlung.
  • European Society of Radiology (ESR): Statements and Recommendations – europäische Empfehlungen und Stellungnahmen zur Radiologie.
  • European Society of Radiology (ESR): ESR iGuide – evidenzbasierte Unterstützung bei der Auswahl bildgebender Untersuchungen.
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