Radiologische Untersuchungen spielen bei der Diagnose, Verlaufskontrolle und Früherkennung zahlreicher Erkrankungen eine wichtige Rolle. Doch worin unterscheiden sich Röntgen, Computertomografie (CT), Magnetresonanztomografie (MRI) und Ultraschall? Wie läuft eine Untersuchung ab, wann wird Kontrastmittel benötigt und welches Verfahren eignet sich für welche medizinische Fragestellung?
Auf dieser Seite finden Patient:innen verständliche und medizinisch fundierte Informationen zu den wichtigsten Verfahren der bildgebenden Diagnostik. Die Beiträge erklären Untersuchungen, Vorbereitung, Möglichkeiten und Grenzen und helfen dabei, radiologische Begriffe, Befunde und medizinische Entscheidungen besser zu verstehen.
Die Informationen dienen der Orientierung und ersetzen nicht die individuelle ärztliche Beratung. Welche Untersuchung im Einzelfall sinnvoll ist, hängt von der jeweiligen medizinischen Fragestellung und der persönlichen Situation ab.
Themen auf dieser Seite
- Radiologie – Grundlagen und häufige Fragen
- Röntgen
- Computertomografie (CT)
- Magnetresonanztomografie (MRI)
- Ultraschall
- Welche bildgebende Diagnostik bei welchen Beschwerden?
Radiologie – Grundlagen und häufige Fragen
Die Radiologie umfasst verschiedene bildgebende Verfahren, die unterschiedliche Informationen über den menschlichen Körper liefern. Welches Verfahren eingesetzt wird, richtet sich nach der medizinischen Fragestellung und danach, welche Organe oder Gewebe untersucht werden sollen. Die folgenden Beiträge erklären grundlegende Begriffe, vergleichen wichtige Untersuchungsmethoden und beantworten häufige Fragen zu Strahlung, Kontrastmitteln, radiologischen Befunden und Screening.
- Radiologie einfach erklärt: Röntgen, CT, MRI und Ultraschall
- CT oder MRI – was ist der Unterschied?
- Röntgen oder CT – was ist der Unterschied?
- Ultraschall, Röntgen, CT oder MRI – welche Untersuchung wofür?
- Warum braucht man Kontrastmittel?
- Röntgenstrahlung: Wie gefährlich ist sie wirklich?
- Warum braucht man manchmal mehrere bildgebende Untersuchungen?
- Was macht eigentlich ein Radiologe?
- Wie entsteht ein radiologischer Befund?
- Was ist ein Zufallsbefund?
- Warum verzichtet man heute in der Regel auf Strahlenschutzmittel?
- Was ist Screening und wann ist es sinnvoll?
Röntgen

Röntgen gehört zu den etablierten und besonders häufig eingesetzten Verfahren der medizinischen Bildgebung. Es eignet sich vor allem zur Darstellung von Knochen und Gelenken sowie für Untersuchungen des Brustkorbs und kann viele Fragestellungen schnell und zuverlässig beantworten. Die folgenden Beiträge erklären Funktionsweise und Ablauf, informieren über die Strahlenbelastung und zeigen, was auf einem Röntgenbild erkennbar ist – und wann andere bildgebende Verfahren zusätzliche Informationen liefern können.
- Röntgen einfach erklärt: Funktion, Ablauf und Möglichkeiten
- Wie funktioniert eine Röntgenuntersuchung?
- Röntgenuntersuchung: Ablauf und Vorbereitung
- Was kann man auf einem Röntgenbild erkennen – und was nicht?
- Wie hoch ist die Strahlenbelastung beim Röntgen?
- Röntgen in der Schwangerschaft: Ist die Untersuchung gefährlich?
- Röntgen bei Kindern: Strahlenbelastung und Besonderheiten
- Röntgen des Brustkorbs: Was kann man erkennen?
- Röntgen von Knochen und Gelenken: Was kann man erkennen?
- Knochenbruch im Röntgen: Was sieht man – und was nicht?
- Warum reicht ein Röntgenbild manchmal nicht aus?
- Röntgen, CT, MRI oder Ultraschall: Welche Untersuchung wofür?
Computertomografie (CT)

Die Computertomografie verwendet Röntgenstrahlung und erstellt detaillierte Schnittbilder des Körpers. Sie ermöglicht innerhalb kurzer Zeit eine genaue Darstellung zahlreicher Organe, Knochen, Blutgefässe und anderer Strukturen und spielt deshalb sowohl in der Notfalldiagnostik als auch bei vielen geplanten Untersuchungen eine wichtige Rolle. Hier erfahren Patient:innen, wie ein CT funktioniert und abläuft, wann Kontrastmittel eingesetzt wird und welche Aspekte bei Strahlenbelastung, Nierenfunktion, Schwangerschaft und Untersuchungen von Kindern zu beachten sind.
- CT einfach erklärt: Funktion, Ablauf und Strahlung
- Wie funktioniert ein CT?
- CT-Untersuchung: Ablauf, Dauer und Vorbereitung
- CT-Kontrastmittel: Wann wird es benötigt und wie fühlt es sich an?
- CT-Kontrastmittel und Nierenfunktion
- Strahlung beim CT: Dosis und Risiken
- Low-Dose-CT: Was bedeutet das und wann wird es eingesetzt?
- Was sieht man im CT besonders gut – und was nicht?
- CT in Schwangerschaft und bei Kindern
- CT-Angiografie: Blutgefässe im CT
Magnetresonanztomografie (MRI)

Die Magnetresonanztomografie – kurz MRI – erzeugt detaillierte Schnittbilder mithilfe eines starken Magnetfelds und von Radiowellen und kommt ohne Röntgenstrahlung aus. Besonders gut lassen sich viele Weichteile, das Gehirn, Gelenke und zahlreiche innere Organe untersuchen. Die folgenden Beiträge erklären Funktionsweise, Ablauf und Vorbereitung und beantworten häufige Fragen zu Untersuchungsdauer, Geräuschen, Metall und Implantaten, Kontrastmitteln, Platzangst und Schwangerschaft.
- MRI einfach erklärt: Funktion, Ablauf und Vorbereitung
- Wie funktioniert ein MRI?
- Warum dauert eine MRI-Untersuchung so lange?
- Warum ist das MRI so laut?
- MRI und Metall: Implantate, Herzschrittmacher und Schmuck
- MRI-Kontrastmittel: Nutzen und Risiken
- Vorbereitung auf das MRI: Essen, Trinken und Medikamente
- Platzangst beim MRI: Was kann man tun?
- Was kann man im MRI erkennen – und was nicht?
- MRI in der Schwangerschaft
- Offenes MRI: Vorteile, Nachteile und Upright-MRI
Ultraschall

Ultraschall nutzt Schallwellen zur Darstellung von Organen und Geweben und kommt ohne ionisierende Strahlung aus. Viele Untersuchungen können unmittelbar und in Echtzeit durchgeführt werden; mit Doppler- und Duplexverfahren lässt sich zusätzlich der Blutfluss beurteilen. Hier finden Patient:innen Informationen zu Funktionsweise, Vorbereitung und Einsatzgebieten sowie zu den Möglichkeiten und Grenzen der Ultraschalldiagnostik.
- Ultraschall einfach erklärt: Funktion, Ablauf und Möglichkeiten
- Wie funktioniert Ultraschall?
- Ultraschall-Untersuchung: Ablauf und Vorbereitung
- Was kann man im Ultraschall erkennen – und was nicht?
- Warum wird beim Ultraschall Gel verwendet?
- Doppler- und Duplex-Ultraschall: Was ist der Unterschied?
- Ultraschall der Blutgefässe: Was kann man erkennen?
- Ultraschall des Bauches: Welche Organe kann man untersuchen?
- Ultraschall von Muskeln, Sehnen und Gelenken
- Ultraschall in der Schwangerschaft: Ist die Untersuchung sicher?
- Warum reicht Ultraschall manchmal nicht aus?
- Ultraschall bei Kindern: Möglichkeiten und Grenzen
Welche bildgebende Diagnostik bei welchen Beschwerden?
Nicht jedes bildgebende Verfahren eignet sich für jede medizinische Fragestellung. Je nach Beschwerden, untersuchter Körperregion und vermuteter Erkrankung können Ultraschall, Röntgen, CT, MRI oder weitere Verfahren unterschiedliche Informationen liefern. Häufig ergänzen sich mehrere Methoden. Die folgenden Beiträge erklären, welche bildgebenden Untersuchungen bei häufigen Beschwerden und Erkrankungen grundsätzlich in Betracht kommen und welche Stärken und Grenzen die einzelnen Verfahren besitzen.
- Bildgebende Diagnostik: Was zeigt welche Untersuchung?
- Schulterschmerzen: Welche bildgebende Diagnostik?
- Kopfschmerzen: Welche bildgebende Diagnostik?
- Nierenstein: Welche bildgebende Diagnostik?
- Rückenschmerzen: Welche bildgebende Diagnostik?
- Knieschmerzen: Welche bildgebende Diagnostik?
- Hüftschmerzen: Welche bildgebende Diagnostik?
- Bauchschmerzen: Welche bildgebende Diagnostik?
- Flankenschmerzen: Welche bildgebende Diagnostik?
- Halsschwellung: Welche bildgebende Diagnostik?
- Gallensteine: Welche bildgebende Diagnostik?
- Lebererkrankungen: Welche bildgebende Diagnostik?
- Lungenerkrankungen: Welche bildgebende Diagnostik?
- Herzerkrankungen: Welche bildgebende Diagnostik?
- Herz-CT, MRI oder Herzkatheter?
- Gefässerkrankungen: Welche bildgebende Diagnostik?
- Mammografie, Ultraschall, CT oder MRI?
- Direkte und indirekte Arthrografie: Worin liegt der Unterschied?
Gut informiert zur radiologischen Untersuchung
Bildgebende Verfahren haben unterschiedliche Stärken und Grenzen und ergänzen sich häufig. Welche Untersuchung geeignet ist, richtet sich unter anderem nach den Beschwerden, der untersuchten Körperregion, der konkreten medizinischen Fragestellung, möglichen Vorerkrankungen und bereits vorhandenen Untersuchungsergebnissen.
Die Patienteninformationen auf radiologie24 sollen dabei helfen, radiologische Untersuchungen und Begriffe besser zu verstehen und sich auf eine bevorstehende Untersuchung vorzubereiten. Bei individuellen medizinischen Fragen und bei der Entscheidung über die geeignete Untersuchung sind die behandelnden Ärzt:innen die richtigen Ansprechpartner.
Literatur
- Radiological Society of North America (RSNA) und American College of Radiology (ACR): RadiologyInfo.org – Patienteninformationen zu radiologischen Untersuchungen und Verfahren.
- American College of Radiology (ACR): Appropriateness Criteria – Empfehlungen zur Auswahl geeigneter bildgebender Verfahren.
- International Atomic Energy Agency (IAEA): Radiation Protection of Patients – Strahlenschutz bei medizinischen Anwendungen ionisierender Strahlung.
- European Society of Radiology (ESR): Statements and Recommendations – europäische Empfehlungen und Stellungnahmen zur Radiologie.
- European Society of Radiology (ESR): ESR iGuide – evidenzbasierte Unterstützung bei der Auswahl bildgebender Untersuchungen.
